Sonntag, 14. Januar 2018

Maronen-Suppe

Ich liebe Maronen (Esskastanien). Schon als Kind waren "heiße Maroni", die es im Winter gleich jenseits der Grenze, in der Schweiz an jeder Ecke gab, für mich ein Muss. Ich liebte diese Stände mit ihren Eisenpfannen, in denen die Maroni geröstet wurden, die Spitztüten, in denen man die Maroni in die verfrorenen Hände gedrückt bekam und das Knacken, wenn man ihr Schale aufbrach. Und dann der unvergleichliche Geschmack: süßlich-mehlige Röstaromen - wunderbar!

Umso verwunderlicher, dass ich tatsächlich noch nie eine Maronen-Suppe gekocht hatte. An Weihnachten habe ich dann endlich mal eine ausprobiere und bin begeistert. Dank vakuumierter Maronen ist sie schnell zubereitet und schmeckt super lecker. Am besten Ihr probiert sie gleich!

Maronen-Suppe

Zutaten (für 4 Personen)
1 Schalotte
300g Kartoffeln
200g Pastinaken
30g Butter
1 Lorbeerblatt
100 ml trockener Weißwein
830 ml Gemüsebrühe
400 ml Milch
300g vakuumierte Maronen
1 Beet frische Kresse
5 EL Rapskernöl
Zitronensaft

Zubereitung:
Schalotte abziehen und fein würfeln. Kartoffeln und Pastinaken schälen und in ca. 2cm große Stücke schneiden. Butter in einem großen Topf erhitzen. Schalotten darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Kartoffeln und Pastinaken zugeben und weitere 3 min. unter Rühren dünsten.
Lorbeerblatt, Wein und Brühe zugeben und zugedeckt aufkochen lassen. Milch zugeben und erneut zugedeckt aufkochen lassen. Anschließend 30 min. bei milder Hitze kochen lassen.
Maronen 5 min. in der Suppe erhitzen. Suppe sehr fein pürieren und mit 1-2 Spritzern Zitronensaft abschmecken.
Kresse vom Beet abschneiden und mit dem Öl verrühren.
Suppe in vorgewärmte Teller füllen und mit der Kresse garnieren.

Montag, 25. Dezember 2017

Alle Jahre wieder ...

wünsche ich Euch


und einen guten Rutsch ins neue Jahr und bedanke mich für Eure Besuche auf meinem Blog!

Beruflich bedingt kam ich dieses Jahr nicht dazu, allzu oft zu posten. Zum Beispiel habe ich es nicht mehr geschafft, die Kokos-Kipferl zu backen - ich reiche das Rezept noch nach.
Ich hoffe, dass Euch die ausgewählten Rezepte in diesem Jahr gefallen haben und ihr auch einige nachgekocht oder-gebacken habt!

Sonntag, 17. Dezember 2017

Spanischer Vanillekuchen

Ein wunderbar saftiger Kuchen, der mit seinen Vanille-, Schokoladen- und Marzipanaromen perfekt  in die Adventszeit passt. Oder genießt ihn so festlich glasiert mit Aprikosenkonfitüre und mit Bitterschokoldaen-Kuvertüre überzogen zum Weihnachtskaffee.

Spanischer Vanillekuchen

Zutaten (für 26 cm Kastenform):
100g Zartbitter Schokoladen-Raspel
1 Vanilleschote
100g Marzipan-Rohmasse
5 Eier (M)
1 Prise Salz
75g Zucker
150g weiche Butter
150g Vollmilchjoghurt
150g Mehl
1 TL Backpulver
50g gehackte Mandeln
2 EL Aprikosenkonfitüre (ohne Fruchtstücke)
150g Zartbitter-Kuvertüre
3 EL gehackte Pistazienkerne

Zubereitung:
Marzipan für ca. 1h in den Gefrierschrank legen.
Backofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen. Form ausfetten.
Vanilleschote längs halbieren, Mark herauskratzen.
Marzipan auf einer Reibe grob reiben.
Eier trennen. Eiweiß mit Salz und 25g Zucker steif schlagen. Butter, übrigen Zucker, Eigelbe, Marzipan; Vanillemark und Joghurt gut verrühren.
Mehl mit Backpulver mischen, mit der Raspelschokolade und den Mandeln unter die Eimasse rühren.
Eischnee unterheben.
In die Form füllen und ca. 50 min. backen.
Konfitüre erwärmen und Kucken damit glasieren.
Kuvertüre im Wasserbad erwärmen und Kuchen damit überziehen. Mit den Pistazienkernen bestreuen .

Adventsbäckerei 2017: Fruchtsterne

Geröstete Mandeln und ein feines Birnengelee machen diese eigentlich einfachen "Ausstecherle" speziell lecker.

Fruchtsterne
Zutaten für ca. 80 Stück:
250g gemahlene geschälte Mandeln
250g weiche Butter
250g Zucker
2 kräftige Prisen gemahlener Zimt
2 Eier (M)
2 Eigelb
450g Mehl
350g Birnengelee
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften. Herausnehmen, abkühlen lassen.
Butter, Zucker, Zimt, Eier und Eigelbe schaumig schlagen. Mandeln und Mehl unterkneten. Teig in Frischhaltefolie gewickelt ca. 1h kalt stellen.
Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca 2 mm dünn ausrollen. Mit Ausstechformen Sterne ausstechen. Aus der Hälfte der Sterne mit einer kleineren Sternform die Mitte ausstechen.
Sterne auf eine mit Packpapier belegtes Blech legen und ca. 7 min. backen. Herausnehmen, Sterne auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Gelee erwärmen. Die nicht ausgestanzten Sterne mit Gelee bestreichen und jeweils einen ausgestanzten Stern darauf setzen.
Trocknen lassen. Sterne mit Puderzucker bestäuben.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Adventsbäckerei 2017: Zitrus-Küsschen

Diese Zitrusküsse sind so lecker, ich musst mich echt beherrschen sie nicht schon vom Blech wegzuhaschen...
Ihr butterzarter Teig und der Zitrusaromen-Kick im Mund machen sie so unwiderstehlich.

Zitrus-Küsschen
Zutaten (für etwa 40 Stück)
Teig:
225g Mehl
100g weiche Butter
50g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen geriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
50g Lemon Curd
50g Orangen-/Mandarinen-Marmelade

Füllung:
5 EL Orangen-/Mandarinen-Marmelade

Guss:
75g Puderzucker
3 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Alle Teigzutaten in eine Schüssel geben und zunächst mit dem Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer ca. 40 cm langen Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und 1h kalt stellen.
Backblech mit Backpapier belegen, Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Teigrolle in etwa 1 cm breite Scheiben schneiden. Daraus Kugeln formen, auf das Backblech setzen und mit dem Kochlöffelstiel Mulden in die Kugeln drücken. Vorsichtig mit Marmelade füllen.
Auf mittlerer Schiene ca. 12 min. backen.
Plätzchen mit Backpapier vom Blech ziehen und abkühlen lassen.
Aus Puderzucker und Zitronensaft einen dünnflüssigen Guss herstellen. Eventuell mehr Zitronensaft nehmen. Mithilfe eines Teelöffel über die Plätzchen sprenkeln. Gut trocknen lassen.


Montag, 11. Dezember 2017

Adventsbäckerei 2017: Kipferl-Variationen: Cassis-Kipferl

Für dieses Rezept braucht man gefriergetrocknete gemahlene schwarze Johannisbeeren. Die zu bekommen war nicht so einfach! Ich habe erst ein paar Bio- und Feinkostläden in der Nähe abgeklappert, sie aber dann letztendlich im Internet bestellt.

Diese außergewöhnlichen Kipferl, die nicht nur durch die Farbe hervorstechen, sondern auch durch ihr einzigartiges Cassis-Aroma, sind sozusagen ein Plätzchen-gewordener Kir-Royal-Traum. Und damit: Absolute Empfehlung für Euren Plätzchenteller in diesem Jahr!!
Auch als besonderes Adventsgeschenk eignen sie sich hervorragend.

Cassis-Kipferl

(nachgebacken aus "meine Familie & ich")

Zutaten (für ca. 70 Stück)
100g gemahlene geschälte Mandeln
250g Mehl
30g Cassis-Pulver (aus gefriergetrockneten schwarzen Johannisbeeren)
1 TL fein abgeriebene Orangenschale
210g weiche Butter
70g Zucker

Deko:
30g Cassis-Pulver
100g Zucker

Zubereitung:
Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften. Aus der Pfanne nehmen und in einer Schüssel abkühlen lassen. Abgekühlte Mandeln mit Mehl, Cassis-Pulver und Orangenschale mischen. Butter mit Zucker schaumig rühren. Mandel-Mix zugeben und unterkneten. Zu einer Rolle von 3 cm Durchmesser formen. Teig in Frischhaltefolie wickeln und 2 h kalt stellen.
Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Teig in jeweils 1 cm breite Scheiben schneiden. Jede Scheibe zuerst zu einer Kugel, dann zu Kipferl formen, Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Jeweils 10 min. backen.
Für die Deko Zucker und Cassis-Pulver mischen. Die noch heißen Kipferln darin vorsichtig wenden und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Flammkuchen Himmel & Erde

Zwischen all dem Süßkram mal ein herzhafter Klassiker - Himmel & Erde- aber neu interpretiert!
Würzige Blutwurst, Käse, knusprige Kartoffeln, süß-säuerliche Äpfel, fein abgeschmeckt mit Zwiebeln, frischem Thymian und Frühlingszwiebelringen auf knusprigem Teig.
Das typisch deutsche Gericht auf elsässischem Flammkuchen umgesetzt, schmeckt zum Reinsetzen gut.
Flammkuchen Himmel & Erde
Zutaten:
1 Rolle frischer Flammkuchenteig
1 Becher saure Sahne
60g Gruyère
80g Blutwurst in Scheiben
1 gekochte rote Kartoffel
1 kleiner Apfel
1 kleine weiße Zwiebel
1 kleine Frühlingszwiebel, nur der grüne Teil
3 Zweige frischer Thymian
Salz, Pfeffer
etwas Olivenöl

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Käse reiben. Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen, halbieren und in Scheiben schneiden.
Kartoffel pellen, in Scheiben schneiden. Zwiebel, abziehen in Ringe schneiden.
Thymian waschen und trocken schleudern. Blättchen abzupfen. Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden.
Flammkuchenteig aufrollen und mit dem Papier auf ein Backblech legen. Mit der sauren Sahne bestreichen. Käse gleichmäßig darauf verteilen. Blutwurst eventuell pellen und auf dem Flammkuchen verteilen. Teig weiter mit Apfel- und Kartoffelscheiben sowie Zwiebelringe belegen.
Thymianblättchen  gleichmäßig darüber streuen. Salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln.
12-15 min. auf mittlerer Schiene backen.
Mit den Frühlingszwiebelringen bestreuen und sofort servieren.

Dazu passt ein Cidre aber auch ein Bier.

Lasst es Euch schmecken!