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Dienstag, 17. Mai 2016

Schoko-Waffeln

Cafes alle zu - was tun?
Da machen wir doch ruk-zuck diese leckeren Schokowaffeln und genießen sie mit frischen Erdbeeren und Sahne!

Schoko-Waffeln

Zutaten (für 5 Waffeln):
63g weiche Butter
36g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei (L)
125g Mehl
1/4 TL Backpulver
1 gestrichener EL Kakaopulver
150 ml Milch
25g Raspelschokolade
Salz
Öl für das Waffeleisen

Zubereitung:
Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Ei trennen. Eigelb zur Buttermasse geben und unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakaopulver mischen. Abwechselnd mit der Milch zugeben und unterrühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Zusammen mit den Sckokoraspeln unter den Teig heben.
Waffeleisen aufheizen, mit Öl bestreichen.
Aus dem Teig 5 Waffeln backen. Die Waffeln benötigen jeweils 2 min. bis sie schön knusprig sind.
Mit Erdbeeren und Sahne servieren.

Samstag, 16. April 2016

Himbeer-Rhabarber-Crumble

Als ich neulich die ersten Stangen Rhabarber entdeckte, griff ich sofort zu. Himbeeren hatte ich schon am Vortag gekauft. Damit waren die Weichen für dieses wunderbare Frühlingsdessert gestellt.
Den Crumble kann man übrigens auch prima zum Kaffee oder Brunch reichen. Schmeckt absolut njmanjamnjam!

Himbeer-Rhabarber-Crumble

Zutaten (für 4 Personen):
300g Rhabarber
250g Himbeeren
100g kalte Butter
100g Zucker
200g Mehl
1 kleines Ei
1 Pckg. Vanillin-Zucker
Vanille aus der Mühle
 1Prise Salz

Zubereitung:
Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
Rhabarber putzen, waschen und in ca. 2 cm breite Stücke schneiden. Rhabarberstücke und Himbeeren in eine gefettete Auflaufform füllen.
Mehl, Zucker, Vanillinzucker, Vanille, Ei, Salz und Butter in Stückchen in eine Schüssel geben. Mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann weiter mit den Händen zu Streuseln verarbeiten.
Streusel auf den Früchten verteilen.
Ca. 45 min.backen. Sollten die Streusel gegen Ende zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.
Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Mit Vanillequark servieren.

Samstag, 25. Juli 2015

Das spezielle Dessert: Erdbeer-Basilikum-Traum mit weißer Schokolade

Und noch ein Rezept aus dem Kochkurs muss ich mit Euch teilen, das meine Kollegen zubereitet hatten. Ich durfte es anschließend kosten und habe mir sofort die Erlaubnis geben lassen, es zu posten.
Es ist der Hammer! Die Kombination von Erdbeeren, süßem Basilikum-Pesto und weißer Schokolade schmeckt unglaublich lecker - probiert es gleich mal!

Erdbeer-Basilikum-Traum mit weißer Schokolade

Zutaten (für 6 Portionen):
800g Erdbeeren
100g Zucker
1 kleines Bund Basilikum
1 kleines Bund Zitronenmelisse
50 ml Öl
1-2 EL Zitronensaft
30g gemahlene Haselnüsse
100g weiße Crisp Schokolade
500g cremiger Naturjoghurt
150g Creme fraiche

Zubereitung:
Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden, mit 50g Zucker mischen und beiseite stellen. 
Für das Pesto Kräuter waschen, trocken schleudern, Blätter abzupfen. Mit Öl, Zitronensaft und 30g Zucker fein pürieren und die gemahlenen Nüsse unterheben. Abschmecken.
Für die Joghurtcreme 70g Schokolade fein reiben, 30g grob hacken. Joghurt, Creme fraiche und restlichen Zucker verrühren, geriebene Schokolade unterrühren. 
Je 1-2 EL Erdbeeren in ein Glas geben, je 1 TL Pesto draufgeben, dann Joghurtcreme darauf schichten. Die Schichtung wiederholen, mit Erdbeeren abschließen. Mit gehackter Schokolade bestreuen.

Dienstag, 12. Mai 2015

Rhabarber-Clafoutis

Im Januar hatte ich Euch schon einen Zwetschgen-Clafoutis vorgestellt. Jetzt zum Frühjahr müsst Ihr einen mit Rhabarber probieren! Ich habe ein super Rezept im "Lust auf Genus"-Magazin 4/2015 gefunden, und wie immer nach meinem Gusto abgewandelt: Deren Rezept sieht 6 Einzelförmchen vor — ich hab das Ganze lieber in einer großen Form gemacht, klappt prima. Außerdem habe ich mehr Rhabarber verwendet, so wird der Clafoutis noch fruchtiger. Und statt der dort vorgeschlagenen Mohnsoße habe ich eine schnelle Mohn-Sahne dazu gereicht. Seeeehr lecker :))

Rhabarber-Clafoutis
Rhabarber-Clafoutis

Zutaten:
800g Rhabarber
250g Mehl
1 TL Backpulver
5 Eier (M)
1 Prise Salz
2 EL Akazienhonig
10 EL brauner Zucker
1 Prise Zimt
275 ml Milch
Butter für die Auflauf-Form

Mohn-Sahne:
200 ml Sahne
1 Pckg. Sahnesteif
3 TL Mohnback
1 Pckg. Bourbon-Vanillezucker

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen. Auflauf-Form mit Butter einfetten. Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Mehl mit Backpulver mischen. Eier schaumig rühren. Honig, Salz, und 6 EL Zucker dazugeben, ca. 30 Sekunden weiter schlagen. Zimt und Milch nach und nach unterrühren. Mehlmischung dazu geben und unterrühren. Teig in die Form gießen. Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen. Mit restlichem Zucker bestreuen. Clafoutis in 25-30 min. goldbraun backen. Mit Puderzucker bestäuben.
Sahne anschlagen, Sahnesteif zugeben und steif schlagen. Vanillezucker und Mohnback unterrühren.
Clafoutis mit der Mohn-Sahne servieren.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Coconut-Dream-Dessert

Coconut-Dream-Dessert
Ein winziger Hauch von Frühling liegt derzeit - ab und an nachmittags schon in der Luft - und bei mir wächst die Sehnsucht nach Sonne, Sommer, endlich wieder draußen sein und nicht mehr x Lagen anziehen zu müssen.

Da liegt es nahe, sich Sommer/Sonne mit einem herrlich saftigen Dessert kulinarisch ins Haus zu holen: Schichten aus mit Ananassaft getränkten Biskuits, mit Kokossirup und Rum aromatisierter Mascarpone und frischer Ananas ergeben ein karibisches Traumdessert. Und dann krönen wir das Ganze noch mit dem Nuss-Karamell, den ihr von den Nusstörtchen kennt (hatte in weiser Voraussicht ;) mehr gemacht, weil er so lecker war ...) und bestreuen mit es Kokosraspeln.
So.
Also ich spüre die Sonne und kann das Meer rauschen hören :0

Zutaten (f. 2 Personen):
80g Löffelbiskuits
8 EL Ananassaft
100g Mascarpone
5 EL Kokossirup
3 EL weißer Rum
3 EL Limettensaft
1/2 Ananas
1/4 Portion Nusstörtchen-Karamell 
2 EL Kokosraspel
Minzeblättchen als Dekoration

Zubereitung:
Nuss-Karamell wie hier beschreiben zubereiten, abkühlen lassen. Falls ihr ihn nur für dieses Dessert macht, würde ich ca. 1/4 der Menge machen.
Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben und durch Draufhauen grob zerkleinern (klingt rustikal, funktioniert aber prima). In 2 Gläser geben, mit Ananassaft beträufeln und etwas andrücken.
Mascarpone mit Kokossirup glatt verrühren, Rum und Limettensaft zugeben und ebenfalls gut unterrühren. Auf die Keksmasse geben und 1h kühlen. Ananashälfte schälen, achteln, Strunk entfernen und in Scheiben schneiden. Auf die Mascarpone schichten. Karamell als Topping darauf geben. Mit Kokosraspeln bestreuen und mit Minze garnieren.
Genießen und träumen ....

(Wem das nun wirklich zuuuuviele Kalorien sind, kann die Mascarpone auch durch Frischkäse ersetzen und den Karamell weglassen. )

Sonntag, 18. Januar 2015

Clafoutis aux prunes

Ein Clafoutis ist eigentlich ein klassisches französisches Sommergericht, das typischerweise mit Kirschen oder Äpfeln zubereitet wird. Es ist so ein Mittelding aus Kuchen und Pfannkuchen, einfach zuzubereiten und richtig lecker in allen Varianten. Ich kenne es noch aus meiner Jugend, wir bekamen das Rezept von einer Bekannten aus dem Elsaß.
Ich hatte jetzt, im Winter, Lust darauf und habe daher Zwetschgen aus dem Glas verwendet. Von Rewe gibt es gute - schön fest, nicht zu stark gezuckert und aromatisch. Solltet ihr allerdings vom Herbst noch welche eingefroren haben, sind diese natürlich vorzuziehen! 

Clafoutis aux prunes
Zutaten (4 Portionen):
1 Glas Zwetschgen
3 Eier
50g Zucker
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
30g gemahlene Mandeln
170 ml Vollmilch
weiche Butter zum Fetten der Form
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. Zwetschgen gut abtropfen lassen. Auflaufform mit Butter ausfetten. Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Nacheinander Mehl, Mandeln und Milch gut unterrühren. Zwetschgen in der Auflaufform verteilen, Teig darüber gießen. Clafoutis im Ofen in ca. 25 - 30 min. goldbraun backen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Samstag, 3. Januar 2015

Buttermilch-Waffeln mit Amaretto-Zwetschgen

Draußen schnee-regnet es, da muss es drinnen so kuschelig wie möglich werden. Waffeln mit Amaretto-Zwetschgen sind da genau das Richtige. Sie sind innen schön locker, außen knusprig und durch die Buttermilch bekommen sie einen besonderen Geschmack.

Ich hatte ewig keine Waffeln mehr gemacht und war mir bei diesem Teig (nach einem Rezept aus der  Sonderausgabe von e&t) nicht ganz sicher, ob das was wird, da er recht zäh daherkommt. Dies stellte sich aber sogar als sehr vorteilhaft heraus, da der Teig nicht aus dem Waffeleisen rausläuft.

Buttermilch-Waffeln mit Amaretto-Zwetschgen
Zutaten:
Teig: 
3 Eier
120g Zucker
125g weiche Butter 
Salz
200ml Buttermilch zimmerwarm
250g Mehl

1 Glas Zwetschgen
Mark einer Vanilleschote
3 EL Amaretto

Zwetschgen mit Saft in einen Topf geben, Vanillemark und Amaretto zugeben und erhitzen, nicht kochen.
Teig: 
Eier trennen, Eiweiß kalt stellen. Butter, 100g Zucker und 1 Prise Salz 5 min. mit dem Handrührer cremig rühren. Eigelbe und Buttermilch nach und nach zugeben und unterrühren. Eiweiß sehr steif schlagen, den restlichen Zucker dabei einrieseln lassen. Eiweiß und Mehl abwechselnd unter den Teig heben. Waffeleisen mit Butter einreiben und auf höchste Stufe vorheizen. Nacheinander 6 dicke Waffeln backen. Mit Puderzucker bestäuben und noch warm mit den Zwetschgen servieren.

Lust bekommen? DannWaffeleisen raus!

Samstag, 27. Dezember 2014

Winterliches Couscous-Dessert

Einfach FANTASTISCH - so schmeckt dieses Dessert! Vor allem, wenn man gerade von einem langen Spaziergang in der Kälte heimkommt. Perfekt, um vor dem Kamin genossen zu werden, oder einfach schön gemütlich auf dem Sofa eingekuschelt.
Es stammt etwas abgewandelt aus der Wohnen & Garten Sonderausgabe "Feste & Gäste". Dafür lasse ich in Zukunft jeden Bratapfel oder Apfelstrudel stehen!

Winterliches Couscous-Dessert

Zutaten:
150g Instant-Couscous
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
1 Prise Kreuzkümmel
1 Prise Kardamom
4 EL Rosinen
2 EL gehackte Mandeln
1 EL gehackte Pistazien
1 EL Vanillezucker
1 unbehandelte Orange
2 säuerlich-süsse Äpfel
1/4 Ananas
6 EL Butter
2 EL brauner Zucker
400g griechischer Joghurt
2 EL Honig
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:
Das Couscous mit Salz, Zimt, Kreuzkümmel, Kardamom, Rosinen, Mandeln, Pistazien und Vanillezucker mischen. Orange abwaschen, trocknen, ca. 1 TL von der Schale abreiben und zum Couscous geben. Saft auspressen, mit Wasser auf 150 ml auffüllen und in einem Topf einmal aufkochen. Couscous-Mischung einrühren, vom Herd nehmen und 10 min. unter gelegentlichem Umrühren quellen lassen. 
Ananas schälen, Strunk entfernen, vierteln und dann in kleine Scheiben schneiden. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, halbieren und dann in Längsspalten schneiden. 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, Zucker einstreuen und etwas karamellisieren lassen. Apfelspalten und Ananas darin unter Wenden ca. 3 min. anbraten. 
Restliche Butter in einer anderen Pfanne erhitzen, Couscous zugeben und ca. 3 min knusprig anbraten. Dann die Apfel-Ananas-Mischung zugeben und noch mal kurz durchrühren. 
Joghurt mit Honig und einem Spritzer Zitronensaft verrühren. Couscous auf Tellern anrichten, mit dem Joghurt übergießen und gnieeeeeßen!




Mittwoch, 19. November 2014

Mango-Trifle

Ein Trifle ist ein englischer Dessertklassiker aus dem 18. Jahrhundert, bei dem die Zutaten geschichtet werden. Trifle bedeutet dabei Kleinigkeit, obwohl die Süßspeise ursprünglich ziemlich gehaltvoll ist, denn klassisch wird des Rezept mit Biskuit, Obst, Creme und Sahne zubereitet. Man kann es easy abwandeln und so immer wieder neu erfinden. Schichtet man das Dessert in einem weiten hohen Glas, macht es richtig was her.

Mein Mango-Trifle-Rezept ist schneller zubereitet und kalorienärmer als das Original. Ich nehme statt Creme eine Quark-Joghurt-Mischung. Schön saftig wird's mit frischen Mangostückchen auf mit Cointreau getränkten Amarettinibröseln ...

Mango-Trifle
Zutaten (für 2 große Gläser):
125g Sahnequark
125g Joghurt
60g Puderzucker
Mark einer Vanilleschote
etwas Zitronensaft
16 große Amarettini
8 EL Cointreau
Kakaopulver zum Bestäuben

Mango schälen und in Würfel schneiden. Sahnequark, Joghurt, Puderzucker und Vanillemark glatt verrühren. Mit Zitronensaft abschmecken. Kekse grob zerbrechen, die Hälfte davon auf zwei große Gläser verteilen. Mit je 2 EL Cointreau beträufeln. Dann abwechselnd Mangostücke, Quark-Joghurtmasse und alkoholisierte ;) zerbröselte Kekse einschichten. Mit Quark-Joghurt-Masse abschließen. Ca. 30 min kalt stellen. Mit Kakao bestäuben und servieren.

Wenn Kinder mitessen, nimmt man statt des Cointreaus Orangensaft!

Probiert auch mal statt der Mango Blaubeeren und nehmt satt der Amarettini Cantuccini.


Sonntag, 9. November 2014

Birnen-Soufflé

Bratapfel kann jeder, das folgende Birnen-Soufflé ist mal was anderes. Es ist etwas aufwändig zuzubereiten, aber es lohnt sich absolut! Nicht abschrecken lassen und probieren, es schmeckt phantastisch. Das Rezept hatte ich in der Septemberausgabe der "essen&trinken" entdeckt und heute zum  Kamin-Nachmittags-Kaffee zubereitet. Genau das richtige, nachdem wir ziemlich abgefroren, von einer kleinen Harley-Tour heimkamen...

Birnen-Soufflé

Im Originalrezept werden Minibirnen und kleine Förmchen genommen. Ich hatte aber nur normale Birnen bekommen und habe das Ganze daher einfach eine Nummer größer gemacht. Hat wunderbar geklappt.

Man serviert die die Soufflés jeweils mit Vanilleeis und Schokosauce, die im e&t-Rezept extra hergestellt wird. Hier habe ich es mir einfach gemacht und 3 EL Favols Gourmandine Chocolat Noix de Coco (http://www.favols.fr/Les-Fruits-Malices,160.html) 1:1 mit Milch in der Mikrowelle erhitzt und verrührt. Das gibt eine geniale Schoko-Kokos-Soße ... mmmmhhh

Birnen-Soufflé
Btw: Das Rechtschreibprogramm schafft es echt ab und zu, dass ich vor Lachen kaum noch weiter schreiben kann. Es hatte aus dem Satz "Im Originalrezept werden Minibirnen und kleine Förmchen genommen." dieses gemacht "Im Originalrezept werden Minibirnen und kleine Fröschen genommen."
Also, falls ihr es mal mit Fröschen probieren wollt, nur zu ... Lasst mich wissen, wie's war :o

Zutaten:
4 Birnen
200g Zucker
10 EL Zitronensaft
Teig:
3 Eier
100g gesalzene Butter
60g Zucker
50g Semmelbrösel
100g gemahlene Mandeln
1/4 TL Zimt
100ml Schlagsahne
Salz

Birnen vorbereiten: Zucker, Zitronensaft mit 1,5 l Wasser aufkochen. Vom Blütenansatz her mit einem feinen spitzen Messer das Kerngehäuse aus den Birnen herausschneiden (dabei die Birne nicht auseinander schneiden!), Stiel oben stehen lassen. Birnen mit dem Sparschäler schälen. eventuell "in Form bringen". Birnen im Sud ca. 20 min zugedeckt bei mittlerer Hitze kochen, im Sud erkalten lassen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Teig: Eier trennen. Weiche Butter mit Zucker mind. 8 min cremig-weiß rühren. Dann Eigelbe nacheinander unterrühren. Semmelbrösel, 80g Mandeln und Zimt mischen und abwechselnd mit der Schlagsahne unter die Butter-Zucker-Ei-Masse rühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Masse heben.
Förmchen mit Butter ausreiben und mit den restlichen Mandeln ausstreuen. Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen. Birnen abtropfen, mittig hineinsetzen und etwas nach unten drücken. Bei 180 Grad in ca 20 min backen, bis die Teigmasse nach oben gekommen und goldbraun ist. Backofen während des Backens NICHT öffnen!
Heiß und, wie oben beschrieben, mit Vanilleeis und Schokosoße genießen.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Herbstfreude: Apfelpfannkuchen

Apfelpfannkuchen ist so ein Gericht, das die Seele wärmt. Wenn's einem mal nicht so gut geht, Apfelpfannkuchen backen und alles ist besser.

Ich habe heute ein Rezept ausprobiert, bei dem - anders als ich das bisher kenne - das Eiweiß separat aufgeschlagen und dann untergehoben wird. Außerdem wird der Pfannkuchen im Backofen fertig gebacken.
Ein Freundin meinte neulich, poste doch auch mal, wenn was schief geht, das finden die Leute interessant und man wirkt nahbarer. Ist das so? Also bei diesem Rezept, kann ich das auf jeden Fall mal tun, denn der erste Pfannkuchen, den ich exakt nach dem Rezept zubereitet hatte, war gar nix! Da werden zuerst die Äpfel angebraten, dann kommt der Teig drauf und wird etwas angebacken. Dann ab in den Backofen für 10 min bei 180 Grad. Dann umgekehrt auf einen Teller stürzen. Das was da raus kam, sah allerdings bei mir nicht toll aus, die Apfelscheiben hingen alle am mehr Rand und waren z.T. herausgefallen. Und geschmacklich war er etwas trocken.

Also hab ich den zweiten dann anders gemacht, nämlich komplett in der Pfanne, et violà: ein wunderbar fluffiger, saftiger Pfannkuchen!

Apfelpfannkuchen
Zutaten (für 4 kleine Pfannkuchen)
2 Eier
120g Mehl
200ml Milch
30g Zucker
2 säuerliche Äpfel
etwas Zitronensaft
Zimt, Salz
2 TL Butter
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung (so ist er bei mir wie auf den Foto geworden):
Eier trennen. Eigelbe mit Mehl, Milch, 10g Zucker, einer Prise Salz und etwas Zimt verrühren und dann 10 min quellen lassen. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, halbieren und Hälften in nicht zu feine Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Eiweiß steif schlagen, dabei 20g Zucker einrieseln lassen, bis ein cremig fester Eischnee entsteht. Eischnee unter die Teigmasse heben und vorsichtig einrühren.
Butter in einer Pfanne erhitzen (mittlere Stufe). 1/4 des Teiges in die Pfanne geben. Apfelscheiben kreisförmig im Teig verteilen, mit etwas Zucker bestreuen. Pfannkuchen 2 min braten, anschließend vorsichtig wenden und in ca.2-3 min fertig braten. Umgekehrt auf einen Teller stürzen, mit Puderzucker bestäuben. Weitere 3 kleine Pfannkuchen wie beschrieben backen. Und nun: genießen!