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Sonntag, 23. August 2015

Himbeertörtchen

Diese Himbeertörtchen kann ich Euch nur wärmstens ans Herz legen. Sie schmecken wunderbar fruchtig, da die Himbeeren von einer Zitronen-Nektarinen-Creme begleitet werden. Zusammen mit der knusprigen Filoteig-Hülle ist das einfach nur mmhhhmmm.
Sie sind auch ein echter Hingucker, falls Ihr zu einer Einladung etwas Besonderes mitbringen wollt.

Himbeertörtchen
Himbeertörtchen
Zutaten (für 6 Stück):
60g weiche Butter
100g Zucker
2 Eier (M), zimmerwarm 
2 EL Mehl
60 ml Zitronensaft
1 TL abgeriebene Zitronenschale 
1 kleine vollreife weiche Nektarine
6 Blätter Filoteig
125g Himbeeren
Puderzucker zum Bestäuben
6er Muffinform

Zubereitung:
Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 
Nektarine halbieren, Kern entfernen. Haut abziehen und ganz klein schneiden.
Butter und Zucker hell cremig aufschlagen.  Eier unter Rühren nacheinander zugeben. Mehl, Zitronensaft und-schale sowie Nektarine zugeben und gut vermischen.
Muffinform ausfetten. Filoteig aus dem Kühlschrank nehmen. Jedes Filoteigblatt 3x halbieren und in die Muffinform drücken. Zitronen-Nektarinen-Creme einfüllen. 25 min backen. Beobachten! Falls der Teig zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.
Aus dem Ofen nehmen. Etwas abkühlen lassen. Törtchen vorsichtig aus der Form nehmen und auf einen Teller setzen. Mit Puderzucker bestäuben. Mit Himbeeren belegen. 
Wer mag, reicht Schlagsahne dazu.

Dienstag, 18. August 2015

Nektarinen-Galette

Aktuell sehr beliebt sind Galettes. Kaum eine Backzeitschrift oder ein Back-Blog ohne Galette. Also musste ich das auch mal probieren, zumal es sich um eine super einfache Kuchenversion handelt. Wirklich schnell gemacht, eine Galette hat man im Handumdrehen fertig zum Sonntagnachmittags-Kaffee.

Die Galette stammt aus der Bretagne und war ursprünglich ein Buchweizenpfannkuchen, der als Brotersatz auf einem heißen Stein ganz dünn gebacken wurde. Vom heißen Stein = Jalet leitet sich der Name ab. Der Buchweizenpfannkuchen wurde mit verschiedenen Zutaten belegt, dann die Seiten eingeschlagen, was der Galette ihr typisches Aussehen verlieh.

Heute gibt es unzählige abgewandelte Rezepte, allen gemeinsam sind am Ende nur noch der rustikale Look mit den eingeschlagenen Seiten.

Nektarinen-Galette
Nektarinen-Galette

Zutaten:
250g Mehl
60g Puderzucker
1 Ei (L)
125g kalte gesalzene Butter
3 große Nektarinen
3 EL gehackte Mandeln
2 EL brauner Zucker
3 EL Aprikosenmarmelade
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Mehl und Puderzucker mischen. Butter und Ei zugeben und mit dem Knethaken des Handrührers gründlich durchmischen. Anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zu einem Rechteck formen und 30 min. kalt stellen.
Nektarinen waschen und abtrocknen. Halbieren, Stein entfernen und dann in dünne Scheiben scheiden.
Teig zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie auf knapp Backblechgröße ausrollen. Obere Frischhaltefolie abziehen und Teig umgekehrt auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die zweite Lage Frischhaltefolie, die nun oben ist, abziehen. Teig mit Nektarinenspalten belegen, so dass ringsum ein ca. 5 cm breiter Rand frei bleibt. Rand einklappen und an den Seiten etwas zusammendrücken. Nektarinen mit braunem Zucker und Mandeln bestreuen. Im Ofen in ca. 35 min. goldbraun backen. Beobachten: Falls der Teig zu braun werden sollte, Galette rasch mit Alufolie abdecken und weiter backen.
Aprikosenmarmelade erhitzen.
Galette aus dem Ofen nehmen, Nektarinen vorsichtig mit der warmen Marmelade beträufeln. Rand der Galette mit Puderzucker bestäuben. Abkühlen lassen.
Bon appétit!